07.10.2012 in Allgemein von SPD Unterbezirk WEN-NEW-TIR

Peer Steinbrück: „Es geht um Glaubwürdigkeit“

 
Foto: Peer Steinbrück

Peer Steinbrück will als SPD-Kanzlerkandidat die Bundesregierung unter Angela Merkel ablösen. Im Interview mit der „Welt“ spricht er über seine Pläne gegen die Allmacht der Finanzmärkte, die Schwäche der FDP, sein Verhältnis zu den Grünen, die Kritik an seinen Nebeneinkünften und das Regierungsprogramm seiner Partei.

Die Welt: Wie spricht man Sie jetzt eigentlich an? Herr Kandidat??
Peer Steinbrück: Nee, das ist affig. Ich bin Herr Steinbrück.

Die Welt: Herr Steinbrück, Sie sind Kanzlerkandidat geworden, weil Gabriel und Steinmeier nicht wollten. Wie fühlt man sich als letzter Troikaner??
Steinbrück: Bin ich ja nicht. Das Dreieck bleibt zusammen im Wahlkampf. Es hat einen Vorlauf gegeben, in dem wir unsere Stärken und Schwächen abgewogen haben. Und der Vorsitzende der SPD ist zu dem Ergebnis gekommen sind, dass ich unter den absehbaren Umständen der Kandidat bin, der am meisten für die SPD holen kann.

 

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